Disputorium

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Episode 21: Spielertypisierung! Forge!

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Zitat von Pyromancer am 3. Juni 2021, 23:00 Uhr

Ich bin noch nicht durch, habe aber einen kleinen Einwurf zu Minute 211: [...]

Dank Dir für die Berichtigung!

Tatsächlich hatte ich schon während der Aufnahme das Gefühl, dass da so nicht stimmt. War aber nicht mehr ganz sicher, wie stark "Erzählrecht" ist und wie das im Detail funktionierte. Hatte zwar gerade nochmal in DitV reingeschaut, aber ganz anderes angeguckt.

 

Zitat von Der Oger am 30. Mai 2021, 0:58 Uhr

Zur zweiten Hälfte und James Maliziewski: Meintet Ihr Dwimmermount?

Das ist tatsächlich fertig geworden.

Verbraucherschutzhinweis: Autarch = Alexander Macris = Trumpist.

Ach, schau an! Danke für den Hinweis! Hatte das gar nicht mehr weiterverfolgt.

Aber tatsächlich stimmt ja die Beobachtung noch, das JM das irgendwie nicht fertigbringen konnte.

Wie ist das Modul eigentlich so, gibt's dazu schon Meinungen/stimmen?

 

Zitat von Pyromancer am 6. Juni 2021, 9:52 Uhr

[...]

Spannender und nützlicher finde ich da die Frage, warum die SL Dinge passieren lässt. Und da ist am Ende das Threefold-Modell gar nicht so schlecht.

[...]

Stimmt! In diese Richtung wollte ich auch mit meiner Unterscheidung zwischen Modellen für Spielertypen und Spielstilen (in der Gruppe). Das ganze am Spielleiter festzumachen ist aber hier vermutlich am besten. Denke auch, dass man das Threefold ganz gut als SL-Modell gebrauchen kann. Vermute aber, der Hofrat widerspricht hier.

 

 

Zitat von kirilow am 25. Juni 2021, 17:46 Uhr

Ach, schau an! Danke für den Hinweis! Hatte das gar nicht mehr weiterverfolgt.

Aber tatsächlich stimmt ja die Beobachtung noch, das JM das irgendwie nicht fertigbringen konnte.

Wie ist das Modul eigentlich so, gibt's dazu schon Meinungen/stimmen?

Die sind gemischt, rangieren von "genial" bis "schlecht/langweilig".

Mein Eindruck/Minirezension: Brauchbar. 400+ Seiten, ein "Megaverließ" mit einem Dutzend Ebenen, Beschreibung der umgebenden Landschaft und einer nahegelegenen Stadt, rivalisierende Abenteurergruppen, ein Haufen Monster (samt einem kompletten Kapitel über Fraktionen), magische Gegenstände, geschichtliche Ereig- und Geheimnisse.

Ich würde es als eigenes Setting mit einem Verlies im Zentrum bezeichnen, denn als reines Modul, das man beliebig in jede Kampagne stecken kann. Hier und da findet man Dinge wie den Tower of the Star Gazor, den er erwähnt, aber eigentlich die IP eines anderen Verlages ist; sowie Anspielungen auf Fundstücke etc. aus älteren Modulen. Dadurch verliert es natürlich etwas von seiner Originalität.

Ein weiterer Eindruck: Es wirkt so, als hätte er sich an Richtlinien und Essays für den Kampagnenbau gehalten, wie sie Standardfutter in den OSR-Blogs sind/waren.  Das ist ganz gut gelungen, auch wenn ihn das sicher nicht in die Liga der gefeierten Autoren dieser Tage bringt. Ein paar Sachen in den tieferen Niederungen des Gewölbes sind etwas exotischer als andere, aber insgesamt ist es Hausmannskost (was nicht schlecht sein muss) mit einem eher niedrigen Gonzo - Faktor (wenn man es mit Troika, Veins of the Earth oder Hot Springs Island vergleicht). An einigen Stellen blitzt  Langatmigkeit und Selbstreferentialität durch (musste man wirklich alte Blogzitate einfügen?), aber ich nehme an, es wurde sehr vieles durch Macris nachstrukturiert und geglättet. Es ist deutlich weniger kompakt als Stonehell oder die alten Citystate-Sachen, dafür aber eben gründlich.

Grafisch geht vieles heute besser, aber das Buch ist halt 10 Jahre alt, das merkt man dem Artwork der Karten an.

 

It is by nerdiness alone I set my mind in motion. It is by the roll of dice my thoughts acquire speed; the dice create uncertainty, and uncertainty creates an adventure. It is by nerdiness alone I set my mind in motion.
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