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HârnMaster

Hallo und guten Tag,

ich bin neu hier. Manche kennen mich vielleicht aus dem Tanelorn oder persönlich. Daher drei Sätze zu mir: Ich betrachte mich nicht als ARS'ler, sondern als "ganz normalen Rollenspieler", der einfach "ganz normales Rollenspiel" machen möchte. Daher tendiere ich zu keinen Extremen. Ich bin kein Fan von D&D.

Mir ist aufgefallen, dass in der Liste der von der PESA genehmigten Spiele HârnMaster nicht erwähnt wird. Mich würde die Haltung der PESA dazu interessieren. Dies ist vielleicht auch vor dem Hintergrund spannend, dass mit High Colonies ja in wenigen Monaten ein Hârnmaster-basiertes Hard-Sciencefiction-Rollenspiel publiziert werden soll (dazu läuft aktuell ein Kickstarter).

Hallo und herzlich willkommen!

Dass HarnMaster nicht in der Liste auftaucht ist meine Schuld, weil ich das System nicht gut genug kenne. Ich pflege gerne einen aussagekräftigen Text ein!

Settembrini ist ja recht begeistert von HarnManor, meine ich mich zu erinnern und z.B. Syndrom hat auch viel HarnMaster gespielt, soweit ich weiß.

Ich für meinen Teil lese immer gerne Diskussionen über HarnMaster. Beitragen kann ich halt nichts.

die Position der PESA dazu würde mich auch sehr intessieren. 🙂

Harnmaster nehme ich immer nur als Hobby im Hobby wahr, ähnlich wie DSA, nur dass man zusätzlich auch keine Kontakte dahin hat. Ich habe jetzt eine Tonne von Harnmaster Material seit dem letzten Städte Kickstarter, aber die schiere Menge ist ziemlich abschreckend. Die Genauigkeit der Designer finde ich ziemlich beeindruckend. Ich frage mich, ob man Harnmaster überhaupt "so nebenher" spielen kann und wie abenteuerlich es überhaupt ist.

 

High Colonies gefiel mir damals gut, als Settingidee, aber ist auch schon ne Weile her. Ich hatte lose die Idee, dass die Charaktere ursprünglich von den Stationen stammen und wieder zur Erde müssen, 100-Style.

Zu Hârnmaster kann ich leider auch nichts sagen.

It is by nerdiness alone I set my mind in motion. It is by the roll of dice my thoughts acquire speed; the dice create uncertainty, and uncertainty creates an adventure. It is by nerdiness alone I set my mind in motion.

Harnmaster ist auf jeden Fall PESA-konform. insbesondere das Setting ist nahezu ohne jede Abweichungsgefahr!

Absolute Empfehlung.

Danke für eure Eindrücke!

@Boyscout: Hobby im Hobby nicht mehr als jedes andere Rollenspiel mit Fangemeinde, denke ich. Die "Hârniacs" sind zudem zentral über Lythia.com zu erreichen, wo es auch jede Menge freies Material gibt. Die Community habe ich als sehr offen gegenüber Neulingen erlebt - da wird dann gefragt, was man vor hat, es werden Tipps gegeben usw. Mal zum Vergleich Glorantha - da bekommt man schon mal was zu hören, dass Anfänger das ja sowieso nicht richtig spielen können, man im Grunde erstmal in die Lehre gehen müsse... Bei Hârn fahren die voll drauf ab, ihr eigenes Ding zu machen, das nennt man dann "pHârn", also personal Hârn und ich glaube das hat dann auch zu dieser offenen Community geführt. Anders als etwa bei DSA, wo es dann eher um offizielles Aventurien, Metaplot usw. geht und Abweichler oft eher schief angesehen werden.

Das Setting ist sehr abenteuerlich: Meuchler-Kulte die bösen Göttern huldigen, Monster, Drachen, Portale in andere Welten, wilde Barbaren, einfallende "Wikinger", Ork-Stämme, politische Konflikte, uralte Ruinen usw. usf.

Wenn das Setting-Material von der Menge abschreckend wirkt, lies einfach HârnWorld. Von da aus sollte sich alles weitere ergeben. Durch die Modularisierung der ganzen Informationen ist es eigentlich ganz phänomenal zugänglich, für mich eines der einsteigerfreundlichsten, zugänglichsten Settings überhaupt.

Und vor allem: Alles ist nur bis zu einem Stichtag beschriebn. Das ZWINGT zum pHarn.

 

Zitat von Der Narr am 31. Januar 2020, 15:39 Uhr

... dass Anfänger das ja sowieso nicht richtig spielen können, man im Grunde erstmal in die Lehre gehen müsse...

...kann ich empfehlen. Streitlustig wie wir waren, hatten wir so unsere Probleme mit dem ziemlich tödlichen Hârnmaster. Die Helden können sich nicht mal eben mit jedermann bekriegen. Man muß sich anders einen Vorteil verschaffen oder Hindernisse überwinden ... dieser Umstand hilft, die Ideen der Spieler in den Mittelpunkt zu stellen ... was ja -so formuliert- auch irgendwie PESA-gefällig ist (oda?)

Robopsychologist & Rasenbelüfter, Grüner Gürtel im Pyro-Fu, Blauer Gürtel im PJJ, Gelber Gürtel im Drama-Fu

oh, das mit der Lehre galt wohl nur für Glorantha ... hatte das wohl falsch verstanden, ein erfahrener Hârnleiter hätte uns damals trotzdem gut getan.

Robopsychologist & Rasenbelüfter, Grüner Gürtel im Pyro-Fu, Blauer Gürtel im PJJ, Gelber Gürtel im Drama-Fu

ich meinte das auch nicht negativ, nur dass es eben eine Tiefe ermöglicht, dem Spieler keine Möglichkeit mehr lässt, auch gleichzeitig in andere RPGs tiefer einzusteigen, man als notgedrungen aus dem weiten RPG Umfeld quasi aussteigt (was auch nicht zwangsläufig negativ sein muss).

kurzum, ich würd mich schwer tun, Harnmaster "mal so nebenher" zu spielen.

und mit abenteuerlich meinte ich, ob man sich als einzelne Person larger-than-life behaupten kann. Denn wenn es ZU realistisch ist, ist Abenteuer, wie ich es im RPG verstehe gar nicht mehr möglich. Beispiel: Ich spiele realistisch im Drug War Südamerika. Ich sterbe, Ende.