META: Was ist passiert mit dem alten Disputorium? Und was läuft falsch im Tanelorn?
Zitat von Skyrock am 27. Juni 2025, 19:59 UhrHeute kam ein Update der Nordcon-Orga: https://www.nordcon.de/2025/06/27/kinderrollenspiele-auf-dem-nordcon/
Ein fester Bestandteil des NordCons sind Kinderrollenspielrunden. Dort bieten engagierte Menschen Rollenspielrunden für die Kleineren und Kleinsten an.
- Das wird es auch in der Zukunft geben.
- Die NordCon Orga kann und wird dabei keine Garantien für "Jugendfreiheit" geben. Der NordCon ist lediglich eine Plattform, auf der Spielleitungen Runden anbieten können. Wir können und wollen die Inhalte von Spielrunden nicht kontrollieren, und sind nicht für diese verantwortlich.
- Eltern sind für ihre eigenen Kinder verantwortlich, diese Verantwortung kann auf einer Con nicht an Spielleitungen oder die Orga abgegeben werden.
- Wir werden als Orga alle Spielleitungen, die Inhalte speziell für Kinder anbieten, sensibilisieren. Dazu gehört die Aufforderung, einen "Elternbogen" parat zu haben, damit diese sehen können, was da auf ihre Kinder zukommen könnte.
- Zuletzt wollen wir auf dem nächsten NordCon ein eigenständiges Awareness-Team ohne sonstige Orga-Aufgaben haben. Dieses Team soll nicht von anderen Themen abgelenkt sein und kann sich sensibel und sofort um solche und ähnliche Themen kümmern.
- Allgemein: Es gibt Sicherheits-Spielhilfen für Rollenspiele, die mit Gewalt bzw. Sexualität zu tun haben. Zu nennen wäre hier z.B. die X-Karte. Es gibt aber keine Verpflichtung zur Verwendung solcher Spielhilfen.
Dieses Jahr gab es (nach unserem Wissen erstmals) eine Beschwerde von einem Elternteil, dass das eigene Kind beim Kinderrollenspiel mit sexuellen Inhalten und auch solchen mit sexuellen Gewaltszenarien ausgesetzt worden sei.
Kurz ganz klar vorweg: Nach unserem Wissen kamen keinerlei sexuelle Inhalte im Spiel selbst vor!
Wir haben diesen Vorwurf sehr ernst genommen und haben uns die Zeit genommen, ihn von allen Seiten zu beleuchten. Dazu haben wir Stellungnahmen beider Seiten eingeholt und haben etliche Screenshots und PDFs durchgesehen und Gespräche geführt. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der Vorwurf weitgehend haltlos ist.
Die Situation
Es waren aufgrund des Andrangs deutlich mehr Kinder und Erwachsene im Raum, als die Spielleitung erwartet hat. Einige der Kinder waren sogar jünger als die Untergrenze von 8 Jahren, aber auf Drängen und Bitten der Eltern dabei.
Andere Eltern haben uns berichtet, dass ihre Kinder bei der gleichen Spielleitung altersgerecht und begeistert mitgespielt haben, und sich auf Folgerunden freuen würden.
Allerdings enthielt die vorgefertigte allgemeine Charakterbeschreibung in einzelnen Fällen wohl Hinweise auf die einsetzende Pubertät der Spielfigur, mit den daraus folgenden Themen inkl. der Frage nach der sexuellen Orientierung der Figur. Diese Themen wurden aber keinesfalls von der Spielleitung aus selbst angespielt, sondern waren für die ursprünglich gedachte Alterszielgruppe vorgesehen, falls Teenager diese Themen von sich aus anspielen wollten.
Alle weiteren bemängelten Inhalte waren Teile von Handouts, die für eine andere Zielgruppe im Internet verfügbar waren, nicht aber am Tisch auslagen. Die Kinder bekamen sie also nicht zu sehen.
Das betroffene Elternteil hat sich beim Infostand gemeldet und um Eingriff seitens der Orga gebeten. Dort wurde der Vorfall aufgenommen, nicht aber sofort eingeschritten. Zum einen war die Runde schon fast vorbei, zum anderen war der Infostand zu diesem Zeitpunkt arg beschäftigt und hatte auch keinen Eindruck von besonderer Dringlichkeit bekommen.
Noch auf der Con wurde ein klärendes Gespräch mit der Spielleitung gesucht, die glaubhaft sämtliche Vorwürfe zurückwies. Der Vorfall wurde als zunächst erledigt und als Thema für die Con-Nachbesprechung aufgenommen.
So weit die uns bekannten Fakten zu dem Geschehen vor Ort.
Unsere Einordnung
Aus unserer Sicht war es von der Spielleitung zwar großzügig, aber unglücklich gewählt, eine Bandbreite von 8 bis 15 Jahren unterbringen zu wollen, und diese Bandbreite dann sogar noch nach unten auf sechs Jahre alte Kinder zu erweitern. Die Schere klafft einfach zu weit auseinander, die ganz Kleinen wollen da wahrscheinlich wirklich nur Glücksbärchis die nach verlorenem Kuchen suchen, die 15-jährigen wollen mitunter schon einen auf "erwachsen" machen und entsprechend "härtere" Themen mit drin haben.
Für die Zukunft werden wir hier eine Aufteilung in "bis 12" und "ab 12" oder ähnliches nahelegen.
Ebenso legen wir allen Anbietern nahe, die eigenen Alters- und Teilnehmergrenzen nicht aufzuweichen, wie es zum Beispiel auch schon bei Artemis und der Zombiecalypse der Fall ist. Man tut niemandem einen Gefallen, nachzugeben, nur weil die Kinderaugen so groß und bittend sind.
Konkret bei diesem Fall sehen wir aber auch eine Problematik bei der Wahl des Settings bzw. die Sicht darauf durch die Spielleitung. Das hätte man viel sensibler und deutlicher "kindgerecht" machen können!
Gleichzeitig müssen wir aber auch sagen, dass der Spielleitung bei den Anschuldigungen Unrecht getan wurde. Die Vermischung von ausliegenden und nicht ausliegenden Inhalten — also Inhalten, denen die Kinder ausgesetzt waren, und Inhalten, denen die Kinder nicht ausgesetzt waren — ist grob verzerrend.
Dennoch gilt: Material, dass an zufällig ausgesuchte Kinder gerichtet ist, muss zwingend den "kleinsten gemeinsamen Nenner" bedienen — sexuelle oder Pubertätsthemen haben in solchen Handouts nichts zu suchen.
Es sollten sich aber auch alle Eltern darüber im Klaren sein, dass alle Rollenspielangebote auf dem NordCon von engagierten Freiwilligen durchgeführt werden. Pädagogisch geschultes Personal mit gesetzlich verbrieften Fähigkeiten kann in einer zufälligen Rollenspielrunde niemand erwarten, auch wenn die in diesem Fall betroffene Spielleitung nach unserem Wissen sehr wohl entsprechende Kurse besucht hat.
Wenn Eltern da das eigene Kind bei mehr oder weniger wildfremden Leuten abgeben, kommt man nicht umhin, sich vorher mit diesen Leuten kurz zu unterhalten. Macht Euch einen eigenen Eindruck davon, was die wohl dem Kind vorsetzen, und schaut ggf. auch mal kurz selbst auf das Material. Am besten tut Ihr dieses, bevor Euer Kind heiß auf die Runde ist.
Eine Ausnahme ist die offizielle NordCon Kinderbetreuung, die wir jedes Jahr versuchen anzubieten: Hier achten wir darauf, dass die Freiwilligen den korrekten Hintergrund haben und dass man als Eltern die Kinder tatsächlich abgeben kann. Ausgeschriebene Rollenspielrunden sind aber eben keine Kinderbetreuung!
Wir freuen uns darüber, dass so viele Freiwillige sich für den NordCon engagieren. Diese haben es verdient, dieses für alle Altersgruppen und Con-Besucher sicher und ohne Probleme weiter machen zu können. Die oben aufgeführten Maßnahmen als Reaktion auf die Meldung dieses Jahr sind unser erster Beitrag dazu, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Wir freuen uns auf 2026!
Heute kam ein Update der Nordcon-Orga: https://www.nordcon.de/2025/06/27/kinderrollenspiele-auf-dem-nordcon/
Ein fester Bestandteil des NordCons sind Kinderrollenspielrunden. Dort bieten engagierte Menschen Rollenspielrunden für die Kleineren und Kleinsten an.
- Das wird es auch in der Zukunft geben.
- Die NordCon Orga kann und wird dabei keine Garantien für "Jugendfreiheit" geben. Der NordCon ist lediglich eine Plattform, auf der Spielleitungen Runden anbieten können. Wir können und wollen die Inhalte von Spielrunden nicht kontrollieren, und sind nicht für diese verantwortlich.
- Eltern sind für ihre eigenen Kinder verantwortlich, diese Verantwortung kann auf einer Con nicht an Spielleitungen oder die Orga abgegeben werden.
- Wir werden als Orga alle Spielleitungen, die Inhalte speziell für Kinder anbieten, sensibilisieren. Dazu gehört die Aufforderung, einen "Elternbogen" parat zu haben, damit diese sehen können, was da auf ihre Kinder zukommen könnte.
- Zuletzt wollen wir auf dem nächsten NordCon ein eigenständiges Awareness-Team ohne sonstige Orga-Aufgaben haben. Dieses Team soll nicht von anderen Themen abgelenkt sein und kann sich sensibel und sofort um solche und ähnliche Themen kümmern.
- Allgemein: Es gibt Sicherheits-Spielhilfen für Rollenspiele, die mit Gewalt bzw. Sexualität zu tun haben. Zu nennen wäre hier z.B. die X-Karte. Es gibt aber keine Verpflichtung zur Verwendung solcher Spielhilfen.
Dieses Jahr gab es (nach unserem Wissen erstmals) eine Beschwerde von einem Elternteil, dass das eigene Kind beim Kinderrollenspiel mit sexuellen Inhalten und auch solchen mit sexuellen Gewaltszenarien ausgesetzt worden sei.
Kurz ganz klar vorweg: Nach unserem Wissen kamen keinerlei sexuelle Inhalte im Spiel selbst vor!
Wir haben diesen Vorwurf sehr ernst genommen und haben uns die Zeit genommen, ihn von allen Seiten zu beleuchten. Dazu haben wir Stellungnahmen beider Seiten eingeholt und haben etliche Screenshots und PDFs durchgesehen und Gespräche geführt. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der Vorwurf weitgehend haltlos ist.
Die Situation
Es waren aufgrund des Andrangs deutlich mehr Kinder und Erwachsene im Raum, als die Spielleitung erwartet hat. Einige der Kinder waren sogar jünger als die Untergrenze von 8 Jahren, aber auf Drängen und Bitten der Eltern dabei.
Andere Eltern haben uns berichtet, dass ihre Kinder bei der gleichen Spielleitung altersgerecht und begeistert mitgespielt haben, und sich auf Folgerunden freuen würden.
Allerdings enthielt die vorgefertigte allgemeine Charakterbeschreibung in einzelnen Fällen wohl Hinweise auf die einsetzende Pubertät der Spielfigur, mit den daraus folgenden Themen inkl. der Frage nach der sexuellen Orientierung der Figur. Diese Themen wurden aber keinesfalls von der Spielleitung aus selbst angespielt, sondern waren für die ursprünglich gedachte Alterszielgruppe vorgesehen, falls Teenager diese Themen von sich aus anspielen wollten.
Alle weiteren bemängelten Inhalte waren Teile von Handouts, die für eine andere Zielgruppe im Internet verfügbar waren, nicht aber am Tisch auslagen. Die Kinder bekamen sie also nicht zu sehen.
Das betroffene Elternteil hat sich beim Infostand gemeldet und um Eingriff seitens der Orga gebeten. Dort wurde der Vorfall aufgenommen, nicht aber sofort eingeschritten. Zum einen war die Runde schon fast vorbei, zum anderen war der Infostand zu diesem Zeitpunkt arg beschäftigt und hatte auch keinen Eindruck von besonderer Dringlichkeit bekommen.
Noch auf der Con wurde ein klärendes Gespräch mit der Spielleitung gesucht, die glaubhaft sämtliche Vorwürfe zurückwies. Der Vorfall wurde als zunächst erledigt und als Thema für die Con-Nachbesprechung aufgenommen.
So weit die uns bekannten Fakten zu dem Geschehen vor Ort.
Unsere Einordnung
Aus unserer Sicht war es von der Spielleitung zwar großzügig, aber unglücklich gewählt, eine Bandbreite von 8 bis 15 Jahren unterbringen zu wollen, und diese Bandbreite dann sogar noch nach unten auf sechs Jahre alte Kinder zu erweitern. Die Schere klafft einfach zu weit auseinander, die ganz Kleinen wollen da wahrscheinlich wirklich nur Glücksbärchis die nach verlorenem Kuchen suchen, die 15-jährigen wollen mitunter schon einen auf "erwachsen" machen und entsprechend "härtere" Themen mit drin haben.
Für die Zukunft werden wir hier eine Aufteilung in "bis 12" und "ab 12" oder ähnliches nahelegen.
Ebenso legen wir allen Anbietern nahe, die eigenen Alters- und Teilnehmergrenzen nicht aufzuweichen, wie es zum Beispiel auch schon bei Artemis und der Zombiecalypse der Fall ist. Man tut niemandem einen Gefallen, nachzugeben, nur weil die Kinderaugen so groß und bittend sind.
Konkret bei diesem Fall sehen wir aber auch eine Problematik bei der Wahl des Settings bzw. die Sicht darauf durch die Spielleitung. Das hätte man viel sensibler und deutlicher "kindgerecht" machen können!
Gleichzeitig müssen wir aber auch sagen, dass der Spielleitung bei den Anschuldigungen Unrecht getan wurde. Die Vermischung von ausliegenden und nicht ausliegenden Inhalten — also Inhalten, denen die Kinder ausgesetzt waren, und Inhalten, denen die Kinder nicht ausgesetzt waren — ist grob verzerrend.
Dennoch gilt: Material, dass an zufällig ausgesuchte Kinder gerichtet ist, muss zwingend den "kleinsten gemeinsamen Nenner" bedienen — sexuelle oder Pubertätsthemen haben in solchen Handouts nichts zu suchen.
Es sollten sich aber auch alle Eltern darüber im Klaren sein, dass alle Rollenspielangebote auf dem NordCon von engagierten Freiwilligen durchgeführt werden. Pädagogisch geschultes Personal mit gesetzlich verbrieften Fähigkeiten kann in einer zufälligen Rollenspielrunde niemand erwarten, auch wenn die in diesem Fall betroffene Spielleitung nach unserem Wissen sehr wohl entsprechende Kurse besucht hat.
Wenn Eltern da das eigene Kind bei mehr oder weniger wildfremden Leuten abgeben, kommt man nicht umhin, sich vorher mit diesen Leuten kurz zu unterhalten. Macht Euch einen eigenen Eindruck davon, was die wohl dem Kind vorsetzen, und schaut ggf. auch mal kurz selbst auf das Material. Am besten tut Ihr dieses, bevor Euer Kind heiß auf die Runde ist.
Eine Ausnahme ist die offizielle NordCon Kinderbetreuung, die wir jedes Jahr versuchen anzubieten: Hier achten wir darauf, dass die Freiwilligen den korrekten Hintergrund haben und dass man als Eltern die Kinder tatsächlich abgeben kann. Ausgeschriebene Rollenspielrunden sind aber eben keine Kinderbetreuung!
Wir freuen uns darüber, dass so viele Freiwillige sich für den NordCon engagieren. Diese haben es verdient, dieses für alle Altersgruppen und Con-Besucher sicher und ohne Probleme weiter machen zu können. Die oben aufgeführten Maßnahmen als Reaktion auf die Meldung dieses Jahr sind unser erster Beitrag dazu, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Wir freuen uns auf 2026!
Zitat von blut_und_glas am 28. Juni 2025, 19:06 UhrAls positiv vermerke ich mal die Identifikation von Verbesserungspotentialen auf eigener Seite, sogar direkt mit einem Plan für (sogar strukturelle) Maßnahmen und deren Implementierung.
(PS: "Schöner" Kontrast auch zu Kinderrollenspiel.de)
Als positiv vermerke ich mal die Identifikation von Verbesserungspotentialen auf eigener Seite, sogar direkt mit einem Plan für (sogar strukturelle) Maßnahmen und deren Implementierung.
(PS: "Schöner" Kontrast auch zu Kinderrollenspiel.de)
Zitat von Settembrini am 1. Juli 2025, 15:46 UhrInteressant. Schön daß offenbar konkret nichts kindergefährdendes passiert ist.
Interessant. Schön daß offenbar konkret nichts kindergefährdendes passiert ist.
Zitat von Settembrini am 8. Juli 2025, 9:37 UhrMal was anderes: Ich bin eine Woche gesperrt worden. Man fragt sich, warum?
Gab keinen Streit mit niemandem.
Naja, das muß ja weder Fakten noch Logik haben.
Mal was anderes: Ich bin eine Woche gesperrt worden. Man fragt sich, warum?
Gab keinen Streit mit niemandem.
Naja, das muß ja weder Fakten noch Logik haben.
Zitat von Settembrini am 8. Juli 2025, 10:15 UhrZuletzt postete ich in diesem Thread:
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,130899
Zuletzt postete ich in diesem Thread:
Zitat von Skyrock am 8. Juli 2025, 11:04 UhrDie offizielle Begründung: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,115637.msg135292138.html#msg135292138
Hallo zusammen,
der User settembrini erhält wegen Abwertung von Menschen die gelbe Karte. Die damit einhergehende einwöchige Schreibsperre tritt ab sofort in Kraft.
Viele Grüße
HotzenplotAus der jüngsten Postinghistorie kann ich das nicht nachvollziehen.
Die offizielle Begründung: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,115637.msg135292138.html#msg135292138
Hallo zusammen,
der User settembrini erhält wegen Abwertung von Menschen die gelbe Karte. Die damit einhergehende einwöchige Schreibsperre tritt ab sofort in Kraft.
Viele Grüße
Hotzenplot
Aus der jüngsten Postinghistorie kann ich das nicht nachvollziehen.
Zitat von rillenmanni am 8. Juli 2025, 12:13 UhrNa, wahrscheinlich deswegen: "Was würde ich machen? Mit dem Herren eine neu Runde aufbauen und die anderen Selbstdarsteller und Laberköppe zum Tanelorn-Treffen schicken." - Ab dem "und" tatsächlich nicht mehr hilfreich für die Diskussion und negativ pauschalisierend.
Wahrscheinlich hat dann jemand mit Tränen der Trauer oder Wut aufs Knöpfle gedrückt und auf Satzungspunkt Dingenskirchen mit der Diskriminierung verwiesen, und dann passiert eben so ein Schrott. Herrje!
Dieses ganze Ignorieren und Verwarnen halte ich für einen Rohrkrepierer. (Das Ignorieren schon immer.) Und wenn es schon die Ignorierfunktion geben muss, dann sollten typische Knöpfledrücker doch besser das Ignorieren wählen. Ich meine, was will man denn erreichen? Dich etwa erziehen? - Du hattest mir ja selbst mal völlig korrekt ein recht großes Harmoniebedürfnis attestiert, aber dennoch muss ich / man doch auch die gröbere Kelle aushalten können. Ich glaube auch nicht, dass bei dir aus einem Harmoniebedürfnis heraus auf den Knopf gedrückt wurde, sondern von einer selbstangenommen hohen moralischen Warte aus.
PS: Ich kenne mich mit den Karten nie aus, weil ich Nermal ja nie welche bekomme. 🙂 Aber normalerweise bekommt man schon noch eine PN dazu, bekommt man nicht?
Na, wahrscheinlich deswegen: "Was würde ich machen? Mit dem Herren eine neu Runde aufbauen und die anderen Selbstdarsteller und Laberköppe zum Tanelorn-Treffen schicken." - Ab dem "und" tatsächlich nicht mehr hilfreich für die Diskussion und negativ pauschalisierend.
Wahrscheinlich hat dann jemand mit Tränen der Trauer oder Wut aufs Knöpfle gedrückt und auf Satzungspunkt Dingenskirchen mit der Diskriminierung verwiesen, und dann passiert eben so ein Schrott. Herrje!
Dieses ganze Ignorieren und Verwarnen halte ich für einen Rohrkrepierer. (Das Ignorieren schon immer.) Und wenn es schon die Ignorierfunktion geben muss, dann sollten typische Knöpfledrücker doch besser das Ignorieren wählen. Ich meine, was will man denn erreichen? Dich etwa erziehen? - Du hattest mir ja selbst mal völlig korrekt ein recht großes Harmoniebedürfnis attestiert, aber dennoch muss ich / man doch auch die gröbere Kelle aushalten können. Ich glaube auch nicht, dass bei dir aus einem Harmoniebedürfnis heraus auf den Knopf gedrückt wurde, sondern von einer selbstangenommen hohen moralischen Warte aus.
PS: Ich kenne mich mit den Karten nie aus, weil ich Nermal ja nie welche bekomme. 🙂 Aber normalerweise bekommt man schon noch eine PN dazu, bekommt man nicht?
Zitat von Settembrini am 8. Juli 2025, 12:39 UhrVlt. ist es menschenverachtend-herabwürdigend, jemandem das Tanelorn-Treffen nahezulegen?
Meinen die das so?
Negativ-pauschalisierend: äh, es ging doch genau darum, daß ein Spieler lieber auf dem Balkon ist, als den anderen beim Labern zuzuhören, so genau die Wortwahl im OP.
Leute die Labern = Laberköppe.
Nicht dem Spielziel und Fluß dienend: Selbstdarsteller. Selbstadrsteller ist doch viel höflicher, als z. B. spotlight-hog.
Nein, ich glaube hier werden wieder schlechte Spieler und SLs geschützt. Einem Spieler ist langweilig: Spieler ist schuld und soll ausgewechselt werden. Aber die Salbaderer und Langweiler, die müssen geschützt werden.
Vlt. ist es menschenverachtend-herabwürdigend, jemandem das Tanelorn-Treffen nahezulegen?
Meinen die das so?
Negativ-pauschalisierend: äh, es ging doch genau darum, daß ein Spieler lieber auf dem Balkon ist, als den anderen beim Labern zuzuhören, so genau die Wortwahl im OP.
Leute die Labern = Laberköppe.
Nicht dem Spielziel und Fluß dienend: Selbstdarsteller. Selbstadrsteller ist doch viel höflicher, als z. B. spotlight-hog.
Nein, ich glaube hier werden wieder schlechte Spieler und SLs geschützt. Einem Spieler ist langweilig: Spieler ist schuld und soll ausgewechselt werden. Aber die Salbaderer und Langweiler, die müssen geschützt werden.
Zitat von Settembrini am 8. Juli 2025, 12:41 UhrDie Souveräne Antwort dieser Quacksalbader wäre ja gewesen:
"Halt, Stop: mit Dampfplauderern und Selbstdarstellern wollen wir auf dem Tanleorn-Treffen auch nicht spielen!"
War sie aber nicht, ergo wollen sie solche da haben. Man soill sie nur nicht so nennen. Man soll das "immersion" und "story-orientiert" nennen.
Wetten, daß bei mir mehr Immersion und Story ist?
Vögel.
Die Souveräne Antwort dieser Quacksalbader wäre ja gewesen:
"Halt, Stop: mit Dampfplauderern und Selbstdarstellern wollen wir auf dem Tanleorn-Treffen auch nicht spielen!"
War sie aber nicht, ergo wollen sie solche da haben. Man soill sie nur nicht so nennen. Man soll das "immersion" und "story-orientiert" nennen.
Wetten, daß bei mir mehr Immersion und Story ist?
Vögel.
Zitat von rillenmanni am 8. Juli 2025, 13:45 UhrIch denke zumindest, dass es dieser Beitrag war. Bei allen anderen wäre das ja erst recht hanebüchen.
Ich muss dir doch aber nichts von Kontexten erzählen. Bei dem Kontext, den du in deinem Beitrag aufgemacht hast, darf man sich als stolzer Tanelorniger pauschal ehrverletzt sehen. (Und dieser Antidiskriminierungsparagraph da in der Hausordnung - gibt es den denn schon länger als seit 2020? - der öffnet jedem inflationären Gebrauch des Meldeknopfs Tür und Tor.) Wenn man auf deinen ach so schlimmen Beitrag aber nicht anders als mit einer Meldeaktion reagieren kann/mag - auf genau den Beitrag wurde ja auch nie geantwortet - dann ist das schon traurig. Alles andere - schreien, reden, schweigen - wäre besser gewesen.
Anfang November '24 wurde Megavolt (und zeitgleich einem Moderator) eine Gelbe verpasst. Auslöser war seine Breitseite auf mehrere, ganz unterschiedliche Systeme (und damit wohl auch auf unterschiedliche Spielauffassungen.) Da habe ich gelacht, als ich das las; ich fand das ziemlich kurzweilig. Aber dafür gab's die Gelbe! Und ich bin vom Glauben abgefallen. Wie kann es dafür eine Sanktion geben? ("Derailing und abwertende Formulierungen")
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,129186.msg135245388.html#msg135245388
Wenn ich den Fall neben deinen stelle, dann teile ich deine Einschätzung nicht, dass mit dem Melden deines Beitrags eine bestimmte Art Spieler - "schlechte Spieler und SLs" geschützt werden soll. Ich sehe das viel allgemeiner und beunruhigender: sobald der Verdacht der "Ausgrenzung" auf jemanden fällt, findet sich oft jemand für den Meldeknopf.
Ich denke zumindest, dass es dieser Beitrag war. Bei allen anderen wäre das ja erst recht hanebüchen.
Ich muss dir doch aber nichts von Kontexten erzählen. Bei dem Kontext, den du in deinem Beitrag aufgemacht hast, darf man sich als stolzer Tanelorniger pauschal ehrverletzt sehen. (Und dieser Antidiskriminierungsparagraph da in der Hausordnung - gibt es den denn schon länger als seit 2020? - der öffnet jedem inflationären Gebrauch des Meldeknopfs Tür und Tor.) Wenn man auf deinen ach so schlimmen Beitrag aber nicht anders als mit einer Meldeaktion reagieren kann/mag - auf genau den Beitrag wurde ja auch nie geantwortet - dann ist das schon traurig. Alles andere - schreien, reden, schweigen - wäre besser gewesen.
Anfang November '24 wurde Megavolt (und zeitgleich einem Moderator) eine Gelbe verpasst. Auslöser war seine Breitseite auf mehrere, ganz unterschiedliche Systeme (und damit wohl auch auf unterschiedliche Spielauffassungen.) Da habe ich gelacht, als ich das las; ich fand das ziemlich kurzweilig. Aber dafür gab's die Gelbe! Und ich bin vom Glauben abgefallen. Wie kann es dafür eine Sanktion geben? ("Derailing und abwertende Formulierungen")
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,129186.msg135245388.html#msg135245388
Wenn ich den Fall neben deinen stelle, dann teile ich deine Einschätzung nicht, dass mit dem Melden deines Beitrags eine bestimmte Art Spieler - "schlechte Spieler und SLs" geschützt werden soll. Ich sehe das viel allgemeiner und beunruhigender: sobald der Verdacht der "Ausgrenzung" auf jemanden fällt, findet sich oft jemand für den Meldeknopf.