Disputorium

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Shadowrun 6 vs. Cyberpunk Red vs. Corporation

Zitat von tassander am 14. Oktober 2019, 18:49 Uhr

Ich lese mich gerade etwas in Infinity ein - ich habe das pdf mal als Zugabe bei einem MC-Deal bekommen - und bin überrascht: ich mag, was ich lese, aber es reißt mich einfach nicht mit. Mein Kopfkino startet nicht von selbst, sondern nur auf Aufforderung. Ich kann gerade den Finger noch nicht ganz drauf legen...

Ich kenne das Problem. Ich mag die Minis nicht am Tisch schieben. Ich mag das Rollenspiel nicht lesen. Ich mag den Gedanken nicht, Infinity eventuell leiten zu müssen. Aber ich habe sehr großen Spaß daran es zu spielen.

Bei MC ist die Sache dann wieder eine andere. Ich schiebe gerne die Minis über den Tisch. Ich lese gerne den ganzen Regelkram. Ich freue mich darauf es zu leiten und auf dem Hintergrund basierende, umfassende Handlungen zu gestalten. Und natürlich spiele ich es gerne.

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Taysal

Dabei gibt es so viel zu mögen! Drusen-Söldner habe ich gerade gefunden! Und nicht nur kleine Religionsgruppen, sondern echte Weltreligionen in der Zukunft - das erfordert Mut, dafür kann man echt von vielen unterschiedlichen Seiten angefeindet werden.

Das muss an der Schreibe liegen. Das gibt es doch gar nicht, ich müsste das lieben, eigentlich.

*grübel

Zitat von Taysal am 15. Oktober 2019, 19:26 Uhr

Ich kenne das Problem. Ich mag die Minis nicht am Tisch schieben. Ich mag das Rollenspiel nicht lesen. Ich mag den Gedanken nicht, Infinity eventuell leiten zu müssen. Aber ich habe sehr großen Spaß daran es zu spielen.

Für das Infinity-Rollenspiel braucht man KEINE Miniaturen. Das verwendet die abstrakten Zonen-Regeln wie die meisten der 2d20-Rollenspiele.

Bei mir ist das Setting tatsächlich auch mit dem weiteren Einlesen in die Kulturen richtig aufgeblüht. Es ist eine erfrischend andere, nicht-amerikanisch-durchgekaute, sondern eben spanisch-unverdorbene Sicht auf eine zukünftige historische Entwicklung.

Wenn einem immer von "Diversity" gepredigt wird, bei Infinity wird diese ganz natürlich GELEBT und ist unaufdringlicher, selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaften.

Zitat von Zornhau am 15. Oktober 2019, 21:53 Uhr
Zitat von Taysal am 15. Oktober 2019, 19:26 Uhr

Ich kenne das Problem. Ich mag die Minis nicht am Tisch schieben. Ich mag das Rollenspiel nicht lesen. Ich mag den Gedanken nicht, Infinity eventuell leiten zu müssen. Aber ich habe sehr großen Spaß daran es zu spielen.

Für das Infinity-Rollenspiel braucht man KEINE Miniaturen. Das verwendet die abstrakten Zonen-Regeln wie die meisten der 2d20-Rollenspiele.

Das ist mir bekannt, wie dir bekannt sein dürfte. Aber es sollte doch klar sein, das ich mich auf das Miniaturenspiel beziehe. Dieses bildet für mich, wie bei MC, eine Einheit.

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Taysal

Als Nicht-Miniaturenspieler kann ich natürlich die Einheit von Miniaturenspiel und Rollenspiel bei solchen Spielen wie Warzone/Mutant Chronicles oder Infinity/Infinity RPG nicht nachvollziehen.

Vielleicht, wenn ich mal probehalber ein paar Runden das jeweilige Miniaturenspiel gespielt habe.

(Wenn man bei Infinity nicht die Minis aus lauter "Bröseln" zusammenbasteln müßte, würde ich das ja lieber ausprobieren als Warzone. Ein paar Videos von Infinity-Runden hatte ich mir schon angeschaut und fand die ganz ansprechend.)

Nur der Vollständigkeit halber: Der User YY aus dem Tanelorn hat seinerzeit an einem Shadowrun - 1- Hack namens Black Mohawk gearbeitet.

It is by nerdiness alone I set my mind in motion. It is by the roll of dice my thoughts acquire speed; the dice create uncertainty, and uncertainty creates an adventure. It is by nerdiness alone I set my mind in motion.