Disputorium

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Zock Bock Radio: Episode 4

Bin jetzt bei der zweiten Folge, wieder sehr gut gemacht und informativ. Da geht ihr ja mit Cypberpunk teils hart ins gericht, was gewalt und so angeht. Was ich mir da so die Frage stelle-ich hab mit Punk wenig am Hut-gibt es da ein Spannungsfeld zwischen knallharter Rebellion und reiner Ästhetik? Stellt man sich als Punk die Frage, ob man jetzt sich voll gegen die Gesellschaft stellt, oder ob man doch "nur" diesen coolen Style trägt?

Zitat von Koruun am 5. September 2020, 14:49 Uhr

Da ich sowas, also eine aus Tabellen und Listen unwillkürlich geformte Kampagnenwelt erschaffen, noch nie gemacht habe, wäre es natürlich auch interessant zu sehen wie da Notizen/Arbeitszettel bei euch aussehen, die darin schon mehr Erfahrung haben.

 

Jetzt habe ich prokrastiniert und hin- und hergeschoben, welches Arbeitsblatt ich am besten nehmen soll. Bevor ich damit noch die nächsten drei Tage weitermache, nehme ich einfach einmal das hier für Bruchkappe:

Bruchkappe
Marktflecken
Einwohner: 400 (99/294/7/0)
Herrscher: Rechtschaffen gut, Lotusgegner (passiv)
Wirtschaft: Keramik, Stein, Torf, Lotus; 23 Silber/Einwohner/Monat (5.520 Gold/Jahr)
Anmerkungen: Ehemaliger Herrscher war Dieb 6; benannt weil es über dem "Kopf" des Welkbruches liegt, einer teils zerklüfteten Feuchtlandschaft, die den Welkwald hier aufbricht
Wirtschaftsleistung:
Abgaben:
Einkommen:
Abgaben:
Instabilität:
Gesinnung: Rechtschaffen gut
Regierung: 7 Feudal
Justizgrad: 13 Tyrannisch
Magie: 9 2 Magiekundige
Bildung: 1 öffentliche Grundschule (3 Gelehrte)
Befestigung: 7 Vormauer und Mauer (8m), kleine Burg
Tempel: Schrein
Militär: 8% (32) Barbaren Unerschütterliche
Notizen: 2W100 Außenseiter, +3W4-1W4 Mittelschicht; cis w het; 18, greek (); Gebietsstreitigkeiten Hirtenbühl und Hünenwasser; 1W4 - 1 lehen von Hirtenbühl, 2 lehen von hünenwasser, 3 unabhängig, 4 unverändert, je 1 wurf für ursprünglich - letzter herrscher - aktuell, ursprünglich 2 (Hünenwasser), letzter Herrscher 4 (unverändert), aktuell 1 (Hirtenbühl); Artemis? Athena? Demeter? Nike? Pan? Poseidon? Poseidon

So sah das zuletzt aus, bevor ich es dann mit der unter dem Link zu findenden Version ins Reine geschrieben habe. Im Prinzip ist das gleichzeitig ein Stream of Consciousness.

Unter "Anmerkungen" sind die ersten inhaltlichen Notizen zu finden, die ich mir aufgeschrieben habe nachdem ich ein paar Basiswerte ermittelt hatte (hier war ganz konkret natürlich der vorherige Herrscher wichtig, der wie im von tassander verlinkten Artikel beschrieben im Rahmen dieses Würfelns entstanden war, weil Herrscherklasse und zuvor bestimmte Gesinnung nicht kompatibel waren), bei den Elementen des USP stehen in dieser Stufe noch die Zahlencodes dabei, die dann in der Endversion entfernt wurden.

Unter "Notizen" erfolgt dann der Feinschliff, der ist dort nicht strukturiert erfasst sondern in der Reihenfolge (Stream of Consciousness halt), in der ich mir die Gedanken gemacht habe, stichworthaft heruntergeschrieben. Konkret sind es hier also meine Festlegungen welche Würfel ich für die Aufteilung der Bevölkerungsschichten ausgewählt habe (Ergebnisse sind dann oben bei der Bevölkerungszahl mit eingetragen), bei Bruchkappe mit seiner gestreuten Wirtschaft, dem rechtschaffen guten Herrscher, der tyrannischen Rechtsdurchsetzung und dem Dieb als ehemaligem Herrscher als Spannungsfeld wollte ich zum Beispiel die Möglichkeit einer breiten rechtlosen Schicht und auch die einer relativ großen Mittelschicht, aber beides nicht einzementiert sondern als konkreten Wert dann eben wieder den Würfeln überlassen; danach habe ich mit drei W20 Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung des (zu dem Zeitpunkt noch generisch-platzhaltend maskulinen) Herrschers ermittelt (und in Folge dieser Ermittlung dann den Namen in der Endfassung ausgewählt und das Geschlecht der Klasse angepasst); dann das Pantheon des im Schrein verehrten Gottes mittels tassanders Tabelle ermittelt, die genaue Gottheit aber noch offen gelassen; dann kommt die Notiz, dass es hier auf Grund der Lage (und Gesinnung und Lotuseinstellung) einen Konflikt zwischen den benachbarten Fürstentümern um diese Siedlung gibt, für diesen Streit habe ich mir dann ein Miniwerkzeug geschaffen in Form der W4-Würfeltabelle und der Regelung für den dreifachen Wurf, um den historischen Verlauf dieses Streits unter Einbeziehung des ganz am Anfang ermittelten Herrscherwechsels zu ermitteln, und dazu dann auch das Ergebnis notiert; zum Schluß dann noch meine Einfälle, welche Gottheiten des ermittelten Pantheons mir hier den passend/interessant erscheinen, gefolgt von meiner Entscheidung für eine von ihnen (bei anderen Siedlungen/Tempeln wusste ich das direkt ohne eine solche dokumentierte längere Abwägung, bei wieder anderen habe ich mir auch wieder Kleinstwerkzeuge zurecht gebastelt).

Das mal so als der versprochene Einblick.

Current thinking of this agency: 10 Ignores
Zitat von Elegod am 7. September 2020, 11:09 Uhr

Vielleicht habe ich persönlich den Tabellenwerken auch deshalb wenig Bedeutung beigemessen, weil es immer mein Bestreben war, in stabilen Gruppen langjährige Kampagnen zu spielen, mithin selten eine neue Welt / Region zu erschaffen war.

Ja aber siehst Du, es geht darum, eine Gegend als Tabelle abzubilden.

Du hast eine Karte mit definierten Regionen.

Du weißt, dass in einer Region eine Bande von 200 Räubern ihr Lager haben. Du definierst, wie das Lager beschaffen ist.

Du erstellst eine Begegnungstabelle für die Regionen, z. B. kann es sein, dass die SC auf 2W100 oder 2W10 Räuber treffen, je nach Region.

Während des Spiels kannst du ermitteln, ob eine Begegnung stattfindet. Wenn Räuber sterben, schrumpft die Bande.

Wenn die SC das Lager finden, weißt Du, wie viele noch übrig sind (und könntest sogar ermitteln, wie viele unterwegs sind).

Wenn die Bande kaputt ist, wird der Eintrag gestrichen und später ggf. eneuert.

Maximale Freiheit.

Zitat von Elegod am 7. September 2020, 11:09 Uhr

Am Rande der Welterschaffung in den ersten Folgen von Zock Bock Radio wird zutreffend auf die Entstehungshintergründe von D&D und Bezüge zu Wargames hingewiesen. Für Leute, die nicht aus diese Szene kommen, ist der Einstieg in den DMG ggf. schwierig, denke ich. Diese "technische" Hürde sollten spätere Auflagen und andere Systeme nach meinem Eindruck vermeiden, um Rollenspiel einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, was nicht ohne Verluste abgeht.

Ich glaube ich habe mich da in der Episode nicht ganz sauber ausgedrückt, aber ich sehe das zumindest ähnlich, wenn auch mit ein paar wichtigen Einschränkungen oder mit anderer Betonung.

Mitgehen tue ich beim "Sollen", beim Ansprechen eines breiteren Publikums - und (noch später?) nicht einmal unbedingt eines breiteren als viel mehr eines anderen (anders vorgebildeten?) Publikums. Ob das über den Abbau technischer Hürden (beziehungsweise deren Austausch durch andere technische Hürden, andere Setzungen und Vorannahmen) erfolgen sollte oder erfolgt ist, ist aber wieder eine andere Frage. Ich sehe da das Aufzeigen der Hürden, der Voraussetzungen und geforderten Vorkenntnisse, die Kommunikation an ganz zentraler Stelle.

Und genau das ist auch in meinen Augen eine Schwäche des Dungeon Masters Guide. Es (besser Gary) spricht seine Annahmen nämlich gerade nicht klar an. Beim DMG ist diese Schwäche für mich noch ein Stück weit verständlich und verzeihlich, da das Gesamt(!)publikum noch sehr viel homogener war oder zumindest als solches angenommen wurde. Es war eben gerade keine besondere Einschränkung, Vertrautheit mit CRTs, Hexfeldern, Ground versus Figure versus Unit Scale, mit Briefspiel, und anderen in diesem Zusammenhang eben tatsächlich einschlägigen(!) Elementen anzunehmen. Mit zunehmender Verbreiterung des Gesamtpublikums wurde dann versäumt, diese Dinge zu erläutern oder aber aufzuzeigen, dass diese Kenntnisse anderweitig erworben sein wollen. Und dieser letzte Mangel, die Nichtkommunikation über die Kenntnisse/Voraussetzungen die das Ziel(!)publikum des Spiels mitbringen sollte, um es möglichst vollständig durchdringen und anwenden zu können, der hat sich meiner Meinung nach seit dem DMG tatsächlich quer durch so gut wie alle Spiele perpetuiert. So gut wie kein Spiel kommuniziert wirklich offen, für wen es gedacht ist (und damit natürlich auch, für wen es zumindest ohne weiteres und im engeren Sinne des Erfinders nicht gedacht ist). Und tatsächlich bin ich da den Nachfolgern des DMG gegenüber auch weniger vergebend, weil die Annahme bezüglich der Homogenität des Gesamtpublikums eigentlich nicht mehr gegeben gewesen sein kann (doppelt und dreifach nicht, w0 sie sich tatsächlich explizit in Abgrenzung zum DMG und dessen unausgesprochenen Vorannahmen gedacht haben).

Tangente: Eine solche offene und gezielte Addressierung beziehungsweise Kennzeichnung von Erwartungshaltungen und Voraussetzungen, ja, von Eigenschaften lässt sich ja auch auf andere Bereiche ausweiten. Vor zehn bis fünfzehn Jahren habe ich da beispielsweise die Lanze in Bezug auf Horrorelemente, Gewaltdarstellung und allgemeiner kontroverse Themen gebrochen (was sich heute schön als "Trigger Warning" zusammenfassen lässt). Wurde damals übrigens von teilweise den selben Leuten, die sich heute im Sinne eines für sich reklamierten progressiveren Zugangs zum Rollenspiel dafür aussprechen, vehement abgewehrt und abgelehnt (samt entsprechender Anfeindungen). ... Wenn das progressives Rollenspiel ist, bin ich dann eure Avantgarde gewesen? 😛

Current thinking of this agency: 10 Ignores

Ist es sinnvoll, ein Spiel mit Einschränkungen bez. der Spielerschaft zu erstellen? Wenn das Spiel dominant ist, wie es DSA lange war, dann ist das ökonomisch schädlich, den du willst dein Monopol halten. Auch kannst du lang schrieben, das dein Spiel dies und das als Vorannahme braucht, wenns nix anderes gibt, spielst du es.

Die Situation, das man aus hundert Sachen auswählen, kann ist, erst seit kurzem so. Vorher hast du das gespielt, was die, eventuell einzige Gruppe in deinem Dorf gespielt hat. Sowas wie du willst ist erst möglich, seit es die Kickstarter gibt, und da wird es ja tatsächlich auch gemacht.

Zitat von blut_und_glas am 8. September 2020, 19:47 Uhr

Jetzt habe ich prokrastiniert und hin- und hergeschoben, welches Arbeitsblatt ich am besten nehmen soll. Bevor ich damit noch die nächsten drei Tage weitermache, nehme ich einfach einmal das hier für Bruchkappe:

Bruchkappe
Marktflecken
Einwohner: 400 (99/294/7/0)
Herrscher: Rechtschaffen gut, Lotusgegner (passiv)
Wirtschaft: Keramik, Stein, Torf, Lotus; 23 Silber/Einwohner/Monat (5.520 Gold/Jahr)
Anmerkungen: Ehemaliger Herrscher war Dieb 6; benannt weil es über dem "Kopf" des Welkbruches liegt, einer teils zerklüfteten Feuchtlandschaft, die den Welkwald hier aufbricht
Wirtschaftsleistung:
Abgaben:
Einkommen:
Abgaben:
Instabilität:
Gesinnung: Rechtschaffen gut
Regierung: 7 Feudal
Justizgrad: 13 Tyrannisch
Magie: 9 2 Magiekundige
Bildung: 1 öffentliche Grundschule (3 Gelehrte)
Befestigung: 7 Vormauer und Mauer (8m), kleine Burg
Tempel: Schrein
Militär: 8% (32) Barbaren Unerschütterliche
Notizen: 2W100 Außenseiter, +3W4-1W4 Mittelschicht; cis w het; 18, greek (); Gebietsstreitigkeiten Hirtenbühl und Hünenwasser; 1W4 - 1 lehen von Hirtenbühl, 2 lehen von hünenwasser, 3 unabhängig, 4 unverändert, je 1 wurf für ursprünglich - letzter herrscher - aktuell, ursprünglich 2 (Hünenwasser), letzter Herrscher 4 (unverändert), aktuell 1 (Hirtenbühl); Artemis? Athena? Demeter? Nike? Pan? Poseidon? Poseidon

So sah das zuletzt aus, bevor ich es dann mit der unter dem Link zu findenden Version ins Reine geschrieben habe. Im Prinzip ist das gleichzeitig ein Stream of Consciousness.

Unter "Anmerkungen" sind die ersten inhaltlichen Notizen zu finden, die ich mir aufgeschrieben habe nachdem ich ein paar Basiswerte ermittelt hatte (hier war ganz konkret natürlich der vorherige Herrscher wichtig, der wie im von tassander verlinkten Artikel beschrieben im Rahmen dieses Würfelns entstanden war, weil Herrscherklasse und zuvor bestimmte Gesinnung nicht kompatibel waren), bei den Elementen des USP stehen in dieser Stufe noch die Zahlencodes dabei, die dann in der Endversion entfernt wurden.

Unter "Notizen" erfolgt dann der Feinschliff, der ist dort nicht strukturiert erfasst sondern in der Reihenfolge (Stream of Consciousness halt), in der ich mir die Gedanken gemacht habe, stichworthaft heruntergeschrieben. Konkret sind es hier also meine Festlegungen welche Würfel ich für die Aufteilung der Bevölkerungsschichten ausgewählt habe (Ergebnisse sind dann oben bei der Bevölkerungszahl mit eingetragen), bei Bruchkappe mit seiner gestreuten Wirtschaft, dem rechtschaffen guten Herrscher, der tyrannischen Rechtsdurchsetzung und dem Dieb als ehemaligem Herrscher als Spannungsfeld wollte ich zum Beispiel die Möglichkeit einer breiten rechtlosen Schicht und auch die einer relativ großen Mittelschicht, aber beides nicht einzementiert sondern als konkreten Wert dann eben wieder den Würfeln überlassen; danach habe ich mit drei W20 Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung des (zu dem Zeitpunkt noch generisch-platzhaltend maskulinen) Herrschers ermittelt (und in Folge dieser Ermittlung dann den Namen in der Endfassung ausgewählt und das Geschlecht der Klasse angepasst); dann das Pantheon des im Schrein verehrten Gottes mittels tassanders Tabelle ermittelt, die genaue Gottheit aber noch offen gelassen; dann kommt die Notiz, dass es hier auf Grund der Lage (und Gesinnung und Lotuseinstellung) einen Konflikt zwischen den benachbarten Fürstentümern um diese Siedlung gibt, für diesen Streit habe ich mir dann ein Miniwerkzeug geschaffen in Form der W4-Würfeltabelle und der Regelung für den dreifachen Wurf, um den historischen Verlauf dieses Streits unter Einbeziehung des ganz am Anfang ermittelten Herrscherwechsels zu ermitteln, und dazu dann auch das Ergebnis notiert; zum Schluß dann noch meine Einfälle, welche Gottheiten des ermittelten Pantheons mir hier den passend/interessant erscheinen, gefolgt von meiner Entscheidung für eine von ihnen (bei anderen Siedlungen/Tempeln wusste ich das direkt ohne eine solche dokumentierte längere Abwägung, bei wieder anderen habe ich mir auch wieder Kleinstwerkzeuge zurecht gebastelt).

Das mal so als der versprochene Einblick.

Danke, das ist sehr interessant! Ich werde das nochmal referenzieren, wenn ich selbst Siedlungen auf diese oder ähnliche Weise bastle und dort wird es dann wohl auch hilfreich sein.

Zitat von ErikErikson am 8. September 2020, 23:21 Uhr

Ist es sinnvoll, ein Spiel mit Einschränkungen bez. der Spielerschaft zu erstellen? Wenn das Spiel dominant ist, wie es DSA lange war, dann ist das ökonomisch schädlich, den du willst dein Monopol halten. Auch kannst du lang schrieben, das dein Spiel dies und das als Vorannahme braucht, wenns nix anderes gibt, spielst du es.

Erstellt werden die Spiele ohnehin so. Die Frage ist, ob es ausgesprochen wird. Und da ist eine solche Argumentation aus Verlagssicht denkbar, auch wenn du auf der anderen Seite die eventuell wegen "Irreführung" unzufriedenen Kunden dagegenrechnen könntest. Aber: Die verlangten Vorkenntnisse sind ja meist nichts, was nicht aufgebaut werden könnte - eventuell sogar, weiter aus Verlagssicht gegdacht, mit weiteren (Einsteiger-)Produkten aus dem eigenen Haus.

Leider kommt an der Stelle dann natürlich auch noch dazu, dass auch die Spielenden meiner Ansicht nach nicht immer ganz offen in der Kommunikation dessen sind, was sie zum Spiel mitbringen. Während das bei generellen Spielvorlieben zwar eher passiert, ist es, wenn es um "Fachkenntnisse" geht, in meinen Augen oft schlechter bestellt: "Ich mag kein Powergaming" sagen viele frei heraus, "ich kann nicht gut kopfrechnen" oder "ich kann mir Dinge nicht räumlich vorstellen" ist viel seltener, wäre aber eventuell auch wichtig in solchen Zusammenhängen, genauso wie "ich habe keine Ahnung von Politik" schlechter von der Zunge rollt als das Eingeständnis "ich habe keine Ahnung von Mittelerde". Ist jetzt aber auch nur so ein vager Eindruck vor allem in Bezug auf Internetaustausch - das ist ja noch einmal eine eigene Gruppe.

Current thinking of this agency: 10 Ignores

Ein Gedanke zu dem sächsischen Ingenieur im Wilden Westen:

Das ist genau das Gegenteil von Jules Verne! Ich empfehle die Lektüre des sehr bemerkenswerten Romans "Die geheimnisvolle Insel" (nicht den Film). Da ist auch der Ingenieur der Superheld, nur läuft er durch die Landschaft und schaut, was er wie verwerten kann. Dann fangen die Ballonbruechigen an, die Natur zu unterwerfen und die einsame Insel zu industrialisieren.

* Orangener Gurt im PJJ * Grüner Gürtel im Drama-Fu (Drachen-Stil) * Brauner Gürtel im Pyro-Fu * Night's Master im Ghoulu Jitsu *

Ja, genau! Ich habe ja versucht den Unterschied zu zeigen, das fiel mir dann nicht ein. Jules Verne ist Abenteurer der Aufklärung, Shatterhand (saxonian) Mary Sue (Nu, nu).

Hab jetzt den zweiten Teil von der zweiten Episode gehört, und ich fands furchtbar. Das war ja über ne Stunde Politik in Pur. Teilweise war noch der Versuch zu etwas Reflektion da, aber größtenteils wars Wiederholung der üblichen Argumentationslinien, wie man sie ständig hört, und die Moral gabs gleich mit dem Holzhammer dazu. Die hab ich schon so dick, die brauch ich nicht auch noch im Rollenspielpodcast.