Disputorium

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So sollte es sein.

All dead! All dead!
Zitat von tassander am 18. September 2020, 7:50 Uhr

Ich glaube wirklich, ihr bellt den falschen Baum an. Ich weiß, Elegod, Dir geht es darum, dass das Thema für dich als podcast interessant wäre.

Aber was den podcast angeht: da war bisher nur dann tagespolitisches drin, als es um ein dezidiert politisches Spiel ging (Cyberpunk).

Ich gönne jedem seinen Eskapismus, aber wer sich mit Cyberpunk beschäftigt, der muss damit rechnen, dass Politik um die Ecke kommt.

Wer sich mit SF beschäftigt, die irgendwie ernsthaft ist, auch. Verstehe ja, @ErikErikson, wenn das nerven sollte. Dann halt Finger weg vom Genre. SF und Cyberpunk sind Reaktionen auf wahrgenommene gesellschaftliche Trends. Das macht sie politisch.

Bei der Genrebeschränkung gehe ich nicht wirklich mit, denn die "Reaktionen", wie du es ausdrückst, tassander, die finden sich ja auch in der Fantasy beispielsweise - die dafür auch nicht besonders verdreht, instrumentalisiert oder ihrer selbst entfremdet werden müsste. Ein einfacher Genrefilter taugt da zur Vermeidung also nicht.

Ein anderer Gedanke:

Besteht hier vielleicht irgendeine Form von... Verschiebung zwischen Rollenspielern (als Gruppe) und Designern/Verlagen? Ich gehe ja selbst in der Regel davon aus, dass Rollenspieler enorm heterogen sind und letztlich ein Abbild der Gesellschaft sozusagen, mein Eindruck ist aber auch, dass häufiger Rollenspielern irgendwelche Eigenschaften oder Einstellungen zugeschrieben werden, die über das Spiel hinausgehen (ich bin da dann immer sehr skeptisch - vorsichtig ausgedrückt und ich finde, das bekommt auch schnell ganz unschöne Auswüchse, wenn auf einer solchen Basis in bester "aber bei uns kann sowas ja nicht passieren"-Manier manche Probleme einfach weggeleugnet werden), vielleicht sind da also auch einfach solche Wahrnehmungen/Annahmen am Werke, dass (die Masse der) Rollenspieler ihre Spiele genauso haben mögen? Weil eine Homogenität gesehen/angenommen wird, die so am Ende dann doch nicht gegeben ist?

Current thinking of this agency: 10 Ignores

Das am Schluss verstehe ich nicht.

Ich verstehe das Grundproblem, also die Kritik an der Cyberpunk-Folge gar nicht. Habe diesen Politik An/Aus Knopf, wie die meisten, scheinbar nicht und bin immer noch ich, wenn ich RPG spiele.

Ansonsten stimme ich tassander zu. Es ist nicht immer sinnvoll, einen Standpunkt durch einen Gegenstandpunkt in die Beliebigkeit zu setzen. Das ist hilfreich für jene, die (noch) keinen haben, aber ich hatte nicht den Eindruck, der Podcast richtet sich an die Unwissenden. Oder gab's da einen Gast, der das DMG so richtig schlecht findet?

@Erikson: Bug meint so implizite Annahmen wie: "Alle unsere Kunden sind emotional tiefgründige, weiße Außenseiter mit etwas abseitigem Mode- und Musikgeschmack" Oder: "All unsere Kunden sind leicht behämmerte, latente Powergamer, die es umzuerziehen gilt."

Mal als Beispiel für je eine Gruppe von politisch wirksame und spielwirksame Grundannahmen.

Wieviel Interesse besteht denn für eine CoSim-Episode? Hätte da Ideen, weiß aber nicht, ob das überhaupt wen interessiert.

Es interessiert!

* Orangener Gurt im PJJ * Grüner Gürtel im Drama-Fu (Drachen-Stil) * Brauner Gürtel im Pyro-Fu * Night's Master im Ghoulu Jitsu *

Wenn Traveller dran kommt, erzählt doch bitte auch was zu Dumarest.

Boot Hill (und andere Westernspiele?).

Und keine Ahnung, ich bin gerade aus anderen Gründen meine Spielesammlung durchgegangen, und da bin ich irgendwie mal wieder an Talislanta hängengeblieben. Wenn ihr mal Bock habt, darüber zu reden - ich habe keine Ahnung, wie ihr dazu steht oder überhaupt eine Meinung dazu habt - fände ich das schon interessant. Meinen Spielern war das ja zu fantastisch.

CoSim im Sinne von Wargames wäre jetzt nichts, womit ich mich aus eigenen Antrieb tiefer beschäftigen oder was ich auf meine Wunschliste setzen würde. Aber gerade darum kann eine Folge ja interessant sein, wenn sie sich auch an Personen richtet, die diesbezüglich unbeleckt sind.

All dead! All dead!

Organized Play verschiedener Verlage und verlagsunabhängig